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Gewerbliche Schaden- und Unfallversicherung

Betriebsunterbrechungsversicherung
Hier ist der Ausfall von Mitarbeitern infolge Krankheit keine versicherte Gefahr. Das gleiche gilt für Schließungen durch behördliche Maßnahmen. Einen Ertragsausfallschaden ersetzen wir nur als Folge von versicherten Gefahren (Sachsubstanzschäden). Das gilt auch bei Mitversicherung von unbenannten Gefahren.

Existenz-Betriebsunterbrechungsversicherung
Versichert ist der Unterbrechungsschaden bei mindestens 70 % Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit. Auch eine gegen die versicherte Person ausgesprochene Quarantäne gilt gedeckt. In beiden Fällen besteht – nach Ablauf der vereinbarten Karenzzeit – der vertragliche Leistungsanspruch.
Bis auf Weiteres gilt ein Zeichnungsstopp für Neu- und Erhöhungsgeschäft.

Betriebsschließungsversicherung (BSV)
In § 1 der AVB-Betriebsschließung werden der Gegenstand der Versicherung und die versicherten Gefahren definiert. In § 1 Abs. 2 der AVB-Betriebsschließung sind dann die versicherten Krankheiten und Krankheitserreger im Einzelnen aufgeführt. Diese Aufzählung ist abschließend. Da das Coronavirus dort nicht aufgeführt ist, besteht hierfür an sich kein Versicherungsschutz. Die NÜNBERGER beteiligt sich allerdings an der Vereinbarung zwischen dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, dem Hotel- und Gaststättenverband Bayern (DEHOGA) sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und übernimmt damit bis zu 15 Prozent der in den Tarifen vereinbarten Tagessätzen - bundesweit. PIN BSV Lösung (PDF, 178 kb)

Anders verhält es sich bei unserem neuen Gewerbeprodukt Smart. Im Rahmen der Deckungskonzepte für Genuss und Freizeit/Tourismus sind dort Schließungsschäden, auch durch das Coronavirus, bis max. 5.000 EUR auf Erstes Risiko mitversichert.

Neu: Geschäfts-Inhaltsversicherung
Die zeitlich begrenzten Betriebsschließungen aufgrund der derzeitigen Verfügungen stellen alleine keine Gefahrerhöhung dar. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass die vertraglichen Obliegenheiten und Sicherheitsvorschriften weiterhin einzuhalten sind. Auch in Zeiten von betrieblichem Stillstand müssen beispielsweise u.a. versicherte Räume und Gebäude beheizt und kontrolliert werden, Türen und Fenster sind geschlossen gehalten werden.

Transportversicherung

Veranstaltungsausfallversicherung
In der Veranstaltungsausfallversicherung – Form A gelten grundsätzlich Ausfälle aufgrund behördlicher Maßnahmen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, unabhängig welcher Ursache.

Ein beitragspflichtiger Einschluss von behördlichen Absagen aufgrund von Seuchen, Pandemien und Epidemien ist möglich, wurde aber in der Vergangenheit kaum nachgefragt.

Aufgrund der akuten Lage ist dieser Einschluss für das Coronavirus nicht möglich, weil nur unabsehbare Ereignisse versicherbar sind.

Gleiches gilt für die Veranstaltungsausfallversicherung – Form B. Hier ist der Personenausfall aufgrund Krankheit, Unfall oder Tod versichert. Unter Krankheit fällt auch eine Infektion mit dem Coronavirus. Nachdem auch hier die Ereignisse nicht mehr unabsehbar sind, gilt nun für diese Form ebenfalls der Ausschluss für Infektionen mit dem Coronavirus.

Transportversicherungen
Weil keine Personenschäden versichert sind, hat das Coronavirus keine unmittelbaren Auswirkungen auf die klassischen Transportsparten.

Dennoch könnte die Krise zu einem Leistungsfall in den Transportversicherungen führen. Die Folgen von Lieferengpässen sind mitversichert. Sollten die Abläufe in Häfen oder bei Frachtführern in Folge krankheitsbedingter Minderbesetzung nicht in gewohnter Weise durchführbar sein, kann es zu Verzögerungen und dadurch zu Schäden (verderbliche Waren) kommen.

Der weltweite Wirtschaftseinbruch wird sich mittelbar auch auf das Prämienvolumen in den Transportversicherungen auswirken.

Haftpflichtsparten

In den Haftpflichtsparten sind Haftpflichtansprüche wegen Personenschäden im Falle der schuldhaften Übertragung einer Krankheit durch den Versicherungsnehmer versichert. Der VN muss nachweisen können, dass die Übertragung nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurde.

Berufshaftpflicht für Ärzte

  • Die Arztpraxis wurde unter Quarantäne gestellt: Setzt ein niedergelassener Arzt, der mit seinem medizinischen Personal unter Quarantäne gestellt wurde, in seiner Praxis einen Vertreter oder anderweitiges medizinisches Personal ein, besteht für diese Versicherungsschutz innerhalb der Berufshaftpflichtversicherung des niedergelassenen Arztes bei der NÜRNBERGER (inkl. persönliche gesetzliche Haftpflicht).
  • Der Versicherungsschutz des Praxisvertreters reicht nicht aus: Sollte dieser Versicherungsschutz des Praxisvertreters aus der Versicherung des Praxisinhabers nicht ausreichen, besteht Versicherungsschutz über jedweden Arzthaftpflichtvertrag des Vertreters bei der NÜRNBERGER. Dies ist auch der Fall, wenn der Vertreter eine ausschließliche Absicherung des sog. Restrisikos vereinbart hat.
  • Unterstützende Maßnahmen von Ärzten außerhalb von Praxen: Dieser Versicherungsschutz gilt ebenso für unterstützende Maßnahmen von Ärzten (auch in der Weiterbildung) außerhalb von Praxen, also beispielsweise bei medizinischen Beratungen (auch telefonisch oder per Video-Chat) oder Probenentnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2.
  • Leistungen im Rahmen einer hoheitlichen Tätigkeit: Soweit die Leistungen im Rahmen einer hoheitlichen Tätigkeit erfolgen, gelten die Grundsätze der Staatshaftung. Der Versicherungsschutz ist dann beschränkt auf einen Rückgriff bei grob fahrlässigem Handeln.

Unfallversicherung

Weder in der Unfallversicherung Komfort noch in der Unfallversicherung Kompakt gehört der Coronavirus zu den abschließend aufgeführten Infektionskrankheiten. Es besteht kein Anspruch auf irgendwelche Leistungen aus der Unfallversicherung. Versicherungsschutz besteht jedoch für beruflich bedingte Infektionen für medizinische Berufe sowie Chemiker und Desinfektoren, wenn sie sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit infizieren.

Voraussetzung für die Infizierung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit: Die Krankheitserreger sind durch eine Beschädigung der Haut in den Körper gelangt. Es muss mindestens die äußere Hautschicht durchtrennt sein. Die Krankheitserreger sind durch Einspritzen infektiöser Substanzen in Auge, Mund oder Nase gelangt. Anhauchen, Anniesen oder Anhusten reichen nicht aus, außer bei Infektionen mit Diphterie und Tuberkulose.

Im Zusammenhang mit der Mitwirkung muss klargestellt werden, dass es zu Kürzungen kommen kann, wenn durch die Erkrankung Corona die Unfallfolgen zu mehr als 50 % beeinflusst werden.

Dies gilt auch für die Gruppenunfallversicherung.

Invaliditätsschutz bei Krankheit für Kinder
Sollte durch den Coronavirus ein Grad der Behinderung von mindestens 50 erreicht werden, wäre die Anspruchsvoraussetzung für die Zahlung einer Kapitalleistung bei Kindern erfüllt.