Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Website erhalten Sie durch Klick auf Mehr Informationen
Kontakt
Kontakt

Leben/Kranken
0911 531 - 1133
dlcleben+kranken@nuernberger.de

SHU-Privat
0911 531 - 1166
shu-privat@nuernberger.de

SHU-Gewerbe
0911 531 - 6556
gewerbeservice-shu@nuernberger.de

Ortstarif, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Bei Nachrichten per E-Mail erhalten Sie in der Regel innerhalb eines Werktages eine Antwort von uns.

Warenkorb
für Dokumente
Login
Aktuelles Coronavirus Support Leben bAV
Stand:
Laufende Rentenauszahlung ohne Lebensnachweis in 2020

Bei laufenden Rentenzahlungen fordern wir in regelmäßigen Abständen Lebensnachweise an. Aufgrund der aktuellen Situation stellt das einige Kunden vor unmögliche Herausforderungen.

Unsere Lösung: Wir verzichten im Jahr 2020 auf das Einreichen von Lebensnachweisen und zahlen wie gewohnt die laufenden Renten aus.

Kunden, die bereits angeschrieben wurden, werden wir darüber informieren, dass kein Lebensnachweis eingereicht werden muss. Die Leistungen an alle Rentner zahlen wir unverändert weiter.

Ab 2021 werden wir die Lebensnachweise wie gewohnt wieder anfordern.

Sofortige Hilfe für dringend benötigte Bilanzgutachten

In den aktuellen Coronabedingten Krisenzeiten sind die Verpflichtungen aus Pensionszusagen für Unternehmen noch drückender als sie das ohnehin bereits vor der Krise waren.

Sie oder Ihr Kunde sind auch betroffen und benötigen für die Beantragung eines Notkredites die Höhe der Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag?

Die NÜRNBERGER steht Ihnen natürlich auch in dieser schweren Zeit mit schneller und unkomplizierter Unterstützung zur Seite. Wir werden Ihr Anliegen aufgrund der aktuellen Lage bevorzugt bearbeiten, so dass eine schnelle Abwicklung sichergestellt ist.

Gerne können Sie sich mit Ihrer Anfrage per E-Mail oder auch telefonisch an uns wenden.

Pensionszusagen-Service@nuernberger.de
0911/5314545

Fachliche Informationen zur Kurzarbeit

null

Was ist Kurzarbeit?

Unter Kurzarbeit versteht man die Herabsetzung der Arbeitszeit und des Arbeitsentgelts in einem Unternehmen für einen begrenzten, im Vorhinein bestimmten Zeitraum. Zweck ist es, die Freisetzung von Arbeitnehmern zu verhindern, welche sonst wegen des vorübergehenden Ausfalls von Aufträgen oder sonstiger vorübergehender Umstände notwendig wäre. Bei der Einführung von Kurzarbeit sind die rechtlichen Voraussetzungen für eine Verkürzung der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber zu beachten. Diese hängen von den arbeitsrechtlichen Grundlagen im Betrieb ab.

Sozialrechtliche Voraussetzungen

Bedingungen, unter denen ein Unternehmen nach § 96 SGB III Kurzarbeit anmelden kann:

  • Es gibt einen "erheblichen Arbeitsausfall", der auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht.
  • Der Arbeitsausfall ist vorübergehend; es gibt begründete Hoffnung auf eine Besserung der Lage.
  • Der Arbeitsausfall ist unvermeidbar.
  • Mindestens ein Drittel der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer verliert im jeweiligen Kalendermonat der Kurzarbeit mehr als zehn Prozent des monatlichen Bruttoentgelts.

Der Arbeitsausfall ist der Arbeitsagentur schriftlich oder elektronisch anzuzeigen. Der Anzeige durch den Arbeitgeber sind Nachweise über die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Voraussetzungen beizulegen. Falls es in dem Betrieb einen Betriebsrat gibt, ist dessen Stellungnahme beizufügen. Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Krise wurde die Bundesregierung durch Gesetz vom 13.03.2020 ermächtigt, befristete Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld durch Verordnung umzusetzen. Die bis zum 31.12.2020 vom BMAS vorgesehenen Maßnahmen beinhalten unter anderem die Absenkung der Schwelle für die mindestens betroffenen Arbeitnehmer auf 10 %. Eine Rückwirkung zum 01.03.2020 ist geplant.

Kurzarbeitergeld

Neben dem durch den Arbeitsausfall ganz oder vollständig reduzierten Arbeitsentgelt erhält der betroffene Arbeitnehmer von der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeitergeld als Entgeltersatzleistung.

Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 % (allgemeiner Leistungssatz) der Nettoentgeltdifferenz des Monats, in dem die Arbeit ausgefallen ist, also kurzgearbeitet wurde (Anspruchszeitraum). Einen erhöhten Leistungssatz von 67 % erhalten Arbeitnehmer unabhängig von ihrem Familienstand, auf deren Lohnsteuerkarte ein Kinderfreibetrag von mindestens 0,5 eingetragen ist (§105 i. V. m. § 149 SGB).

Bezugsdauer

Die Gewährung von Kurzarbeitergeld in einem Betrieb ist grundsätzlich auf 12 Monate begrenzt. Die Bezugsdauer gilt für alle Arbeitnehmer im Betrieb einheitlich und beginnt mit dem ersten Kalendermonat, für den Kurzarbeitergeld im Betrieb gezahlt wird. (§ 104 Abs. 1 SGB III). Liegen jedoch außergewöhnliche Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt vor, kann die Bezugsdauer durch Rechtsverordnung auf bis zu 24 Monate ausgedehnt werden (§ 109 Abs. 1 Nr. 2 SGB III).

Wichtige Dokumente
0 Ergebnisse
  • KonzeptRente in der Corona-Krise Tarif: NR2961V (BA457)

Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Themenbereichen:

  • Allgmeine Fragen zur Kurzarbeit
  • Fragen zu Auswirkungen von Kurzarbeit auf die bAV
  • Arbeits- und Steuerrechtliche Fragestellungen
  • Fragen zur GGF-Versorgung
  • Fragen zum NÜRNBERGER Support (z.B. Beitragsstundung)
  • Fragen zu bAV-Tarifen